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Sonntag, 19. April 2009
Pięć
ice.land, 15:45h

Das ist, ohne die Namen der Medikamente, eine Rezeptempfehlung, die ich nach vier Stunden erhielt.
Nach der Prozedur an der Anmeldung (Ja, ich bin Ausländer. Das hier ist meine europäische Krankenkarte. Ja, ich war jetzt bei der Ärztin und habe gefragt, ob sie mich behandelt. Nein, ich habe keine Überweisung. Hier haben sie die Gebühr.) saß ich im ersten Stock mit einigen anderen Leuten auf dem Gang, der als Wartezimmer fungierte. Laryngolog stand an der Tür.
Für jeden Patienten benötigte die Ärztin durchschnittlich vierzig Minuten. Die anderen Wartenden verloren mit den verstreichenden Stunden sichtlich die Geduld und ich fragte mich, was sie wohl mit den Patienten veranstaltete. An der Tür stand, sie praktiziert nur einmal die Woche.
Im Arztzimmer lernte ich bald, warum es pro Patient so lange dauerte. Die Ärztin war offensichtlich schon in Rente, hatte eine sehr schwerfällige Methode und unterhielt sich sichtlich gern mit ihren Patienten.
Sie sprach Deutsch und war erfreut ihre Kenntnisse an mir zu testen. So entstand meine Rezeptempfehlung und da sie einiges vergessen hatte, bekam auch ich meine 40 Minuten Behandlungszeit.
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Donnerstag, 16. April 2009
Muster für alte Zeiten XI
ice.land, 14:03h

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Samstag, 11. April 2009
Cztery
ice.land, 00:30h
Heute einen Transporter mit dem Aufdruck EA80 gesehen. Zu später Stunde zur Hausapotheke gegriffen um den reparierten Verstärker zu testen.
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Donnerstag, 26. März 2009
VEB Interdruck Graphischer Großbetrieb Leipzig
ice.land, 15:00h

[16.1.2008]
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They eat copper
ice.land, 14:30h

[16.11.2007]
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Europa verschwindet
ice.land, 14:22h
Ich wache auf.
Es ist sieben Uhr. Zeit Brötchen zusammenzukleben und Tee in Metall einzufüllen. Die Sonne strahlt und es gibt Kaffee im Pappbecher. Auf der Autobahn rauschen wir in Richtung Moloch um dann ins Grüne abzubiegen. Frische Luft, so viel Grün und erst das Licht. Viel zu viel für den modernen Höhlenmenschen, der seinen Schatten nur noch kennt, wenn er morgens aus der Discotür fällt.
Buchstaben sagen UT N TA. Es ist als wolle die Natur sagen, Scheiß egal, ich bin hier zuerst gewesen und ich werde die Letzte sein, die diese Welt verlässt. Bäume fressen sich durch Mauern, Äste ziehen durch Rohre, Wald steht auf den Dächern.
Glas knackt unter den Füßen. Die Schuhe werden weiß. Die Haare rostig. Aus Treppen werden Wege mit Tierspuren. An den Wänden die Spuren derer, die gegangen sind. Nichts steht mehr.
Es bleiben. Ein Seziertisch. Ein paar Gestelle. Zwei, drei Betten. Eine OP-Lampe. Medizinische Berichte in einer anderen Sprache. Farbe, die von den Wänden blättert.
Geister ziehen durch die Wände. Kälte kriecht durch die Gänge. Wer hat hinter dieser Tür gelegen? Wer wurde auf diesem Tisch aufgeschnitten? Wer hat diese Worte in die Wand geritzt?
Draußen im Wald ist es warm. Die Vögel zwitschern. Ein perfekter Tag für einen Familienausflug. Wir rauschen zurück, der Himmel ist klar. Müdigkeit zieht langsam ein.
Die Paprika fallen, der Schlüssel fällt, ich schleiche – gleich einem Zombie – durch die Gänge. Grau & Blau. Nicht die Saure Sahne vergessen. 10, 9, 8 ... Tiefkühltruhe ... 7, 6, 5 ... Pelmeni einpacken ... 4, 3, 2 ... Saure Sahne in den Korb...1, 0.
Ich schlafe ein.
Sweet oblivion keeps me alive.
Es ist sieben Uhr. Zeit Brötchen zusammenzukleben und Tee in Metall einzufüllen. Die Sonne strahlt und es gibt Kaffee im Pappbecher. Auf der Autobahn rauschen wir in Richtung Moloch um dann ins Grüne abzubiegen. Frische Luft, so viel Grün und erst das Licht. Viel zu viel für den modernen Höhlenmenschen, der seinen Schatten nur noch kennt, wenn er morgens aus der Discotür fällt.
Buchstaben sagen UT N TA. Es ist als wolle die Natur sagen, Scheiß egal, ich bin hier zuerst gewesen und ich werde die Letzte sein, die diese Welt verlässt. Bäume fressen sich durch Mauern, Äste ziehen durch Rohre, Wald steht auf den Dächern.
Glas knackt unter den Füßen. Die Schuhe werden weiß. Die Haare rostig. Aus Treppen werden Wege mit Tierspuren. An den Wänden die Spuren derer, die gegangen sind. Nichts steht mehr.
Es bleiben. Ein Seziertisch. Ein paar Gestelle. Zwei, drei Betten. Eine OP-Lampe. Medizinische Berichte in einer anderen Sprache. Farbe, die von den Wänden blättert.
Geister ziehen durch die Wände. Kälte kriecht durch die Gänge. Wer hat hinter dieser Tür gelegen? Wer wurde auf diesem Tisch aufgeschnitten? Wer hat diese Worte in die Wand geritzt?
Draußen im Wald ist es warm. Die Vögel zwitschern. Ein perfekter Tag für einen Familienausflug. Wir rauschen zurück, der Himmel ist klar. Müdigkeit zieht langsam ein.
Die Paprika fallen, der Schlüssel fällt, ich schleiche – gleich einem Zombie – durch die Gänge. Grau & Blau. Nicht die Saure Sahne vergessen. 10, 9, 8 ... Tiefkühltruhe ... 7, 6, 5 ... Pelmeni einpacken ... 4, 3, 2 ... Saure Sahne in den Korb...1, 0.
Ich schlafe ein.
Sweet oblivion keeps me alive.
[16.4.2007]
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Dienstag, 24. März 2009
Muster für alte Zeiten VI
ice.land, 17:52h

[12.3.2008]
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Muster für alte Zeiten V
ice.land, 17:44h

[6.1.2008]
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Muster für alte Zeiten IV
ice.land, 17:41h

[4.1.2008]
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Muster für alte Zeiten III
ice.land, 17:36h

[11.9.2007]
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Muster für alte Zeiten II
ice.land, 17:27h

[8.5.2007]
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Muster für alte Zeiten
ice.land, 17:21h

[12.4.2006]
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